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ASCOT ELITE 

präsentieren wir

HUNGER
ein STEVE McQUEEN Film
eine  blast!  Film Produktion
im Kino!

camera d'or


                


"Mein Leben in die Waagschale zu werfen ist nicht nur das Einzige, was ich tun kann – es ist das Richtige."
Bobby Sands, verurteilter IRA-Terrorist, inhaftiert im berüchtigten Maze Prison

Für die einen ist er ein Held und Märtyrer, für die anderen ein Terrorist oder ein gewöhnlicher Krimineller. Bobby Sands ist 1981 im Alter von 27 Jahren im Maze-Gefängnis in Nordirland verhungert – aus freiem Willen. Mit seinem Tod wollte er die britische Regierung zur Anerkennung der IRA-Häftlinge als politische Gefangene zwingen.

HUNGER zeigt Leben, Leiden und Sterben der inhaftierten IRA-Mitglieder im nordirischen Maze Prison und interpretiert auf intensive Weise die Vorgänge rund um den Hungerstreik im Jahre 1981.
IRA-Aktivist Davey Gillen wird in den berüchtigten H-Block des Maze Prisons in Nordirland eingeliefert, wo der „Blanket“- und „No Wash“-Protest der Gefangenen, das Leben für Wachpersonal und Häftlinge bereits zur Hölle macht. Die Streikenden weigern sich Gefängniskleidung zu tragen und waschen sich nicht mehr.
Als einziges Kleidungsstück dient ihnen eine Decke, die sie um ihren Leib wickeln. Die Gefangenen sehen
sich nicht als normale Kriminelle, sondern als Freiheitskämpfer und verlangen ihre Anerkennung als
politische Gefangene. Um diese Forderung durchzusetzen und gegen die grauenvolle Behandlung durch
das Gefängnispersonal zu protestieren, treten sie schließlich, angeführt von Bobby Sands, in den
Hungerstreik.

Nacheinander sind ihm noch neun Mithäftlinge in den Hungertod gefolgt. Sands starb am 5. Mai 1981. Fünf Monate später erlaubte die britische Regierung den Gefangenen, Zivilkleidung zu tragen. Auch die meisten übrigen Forderungen wurden in der Folgezeit erfüllt, wenn die IRA-Häftlinge auch nie offiziell als politische Gefangene anerkannt wurden.

HUNGER ist das Debüt des britischen Ausnahme-Regisseurs und Künstlers Steve McQueen (wikipedia). Der
Regisseur gilt als Meister der visuellen Kunst und repräsentiert diesjährig Großbritannien bei der 53.
Internationalen Kunstbiennale in Venedig.


Hunger
UK  2008  |  91 mins  |  35mm  
engl. Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Regie :  Steve McQueen

Buch : Enda Walsh, Steve McQueen

Produzenten: Laura Hastings-Smith, Robin Gutch

Kamera: Sean Bobbitt BSC

mit: Michael Fassbender, Liam Cunningham u.a.

FSK : ab 16 J.



Termine:


zur Zeit ist die Kopie in Österreich

bis 1.7.2010 Wien, Stadtkino

20. - 31.8.10   Linz, Moviemento

digital:
7.7.2010  Universitätsclub, Jena

 

Kritiken:

Michael Meyns  auf  www.programmkino.de
Daniel Bickermann auf   www.schnitt.de 
Stefan Grissemann im tip-Magazin, Berlin (pdf)
Colum McCann in der Zeit v. 23.7.2009 (pdf)  oder online
Björn Helbig auf www.filmstarts.de (pdf)
Michael Althen in der FAZ vom 12.8.2009
Martin Schwarz in zitty Berlin Nr. 17 2009
Esther Buss im Filmdienst 17 / 2009 (pdf)
Cristina Nord in der taz vom 23.8.2009
Interview mit Steve McQueen von Cristina Nord in der taz v. 23.8.2009
Bert Rebhandl in der Berliner Zeitung vom 23.8.2009
Heike Kühn in der Frankfurter Rundschau vom 23.8.2009
Interview mit Steve McQueen von Tom Dorow in Junge Welt vom 23.8.2009
Andreas Busche im Freitag vom 23.8.2009
Nana T. Rebhan auf fluter.de
Jörg Taszmann auf Deutschlandradio (auch audio)
Daniel Sander auf Spiegel online
Kirsten Liese im Bayr. Rundfunk -  Kino Kino
Lars Weber im Tagesspiegel vom 15.8.2009
Anke Leweke auf RadioEins in
12 Uhr mittags (mp3 - 2. Beitrag)
Mennan Yapo auf Spiegel online (II)
Kurzkritik im NEON-Heft (pdf)
Susan Vahabzadeh in Süddeutschen Zeitung vom 20.8.2009 
Christoph Cöln in Märkische Allgemeine
Sophie Diesselhorst auf cicero-online
Interview (mp3) Michael Fassbender / Klassik Radio



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